Satzung

für die Bergvagabunden e.V.
§ 1 – Name und Sitz der am 1. Januar 1974 in Unterpfaffenhofen gegründete Bergsportverein heißt „Bergvagabunden“ und hat seinen Sitz in Unterpfaffenhofen. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Fürstenfeldbruck eingetragen. Gerichtsstand ist Fürstenfeldbruck.
§ 2 – Zweck und Gemeinnützigkeit
a.) Zweck des Vereins ist, die körperliche Ertüchtigung durch Wandern, Bergsteigen und Skilanglauf zu fördern sowie die Kenntnis über die Bergwelt zu erweitern und zusammen mit der Jugend das Bergsteigen und Wandern in den Alpen zu fördern und zu pflegen.
b.) Der Verein verfolgt folgende Ziele: Zusammenschluß der Bergwanderer und Bergsteiger im Landkreis und im Voralpengebiet.
c.) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Ausscheidende Mitglieder haben keine weiteren Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an die Deutsche Bergwacht im Bayer. R.K. nur zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung gemeinnütziger Zwecke.
d.) Jede Betätigung auf parteipolitischem, rassistischem und konfessionellen Gebiet ist verboten.
§ 3 – Vereinsjahr
Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 4 – Mitgliedschaft
Die Bergvagabunden haben
a.. Ordentliche Mitglieder
b. Jugendmitglieder
Ordentliche Mitglieder sind:
1. Aktive Mitglieder
2. Fördernde Mitglieder
3. Ehrenmitglieder
Aktives Mitglied des Vereins kann jede Person werden, die an den Zielen des Vereins interessiert ist und bereit ist, den Verein bei der Erfüllung seiner Aufgaben finanziell und ideell zu unterstützen.
Ehrenmitglied des Vereins kann werden, wer sich um den Verein hervorragende Verdienste erworben hat. Ehrenmitglieder können nur auf Vorschlag des Vorstandes in einer Hauptversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder ernannt werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
Jugendmitglied kann werden, wer das 10. Lebensjahr vollendet hat.
§ 5 – Aufnahme
Wer als ordentliches Mitglied in den Verein aufgenommen werden will, muß an zwei Monatsversammlungen der aktiven Mitglieder teilgenommen haben. Er muß dann den vom Verein herausgegebenen Aufnahmeantrag aus gefüllt dem Vorsitzenden vorlegen. Über die Aufnahme bzw. Ablehnung des Antrages entscheidet der Vereinsausschuß mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende endgültig. Die Ablehnung des Antrages kann ohne Angabe von Gründen erfolgen.
Wer als Jugendmitglied aufgenommen werden will, muß eine schriftliche Einwilligung des Erziehungsberechtigten und den vom Verein herausgegebenen Aufnahmeantrag ausgefüllt dem 1. Vorsitzenden vorlegen. Über die Aufnahme entscheidet der Vereinsausschuß mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende endgültig.
§ 6 – Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
a. durch Tod
b. durch Austritt
c. durch Ausschluß
Der Austritt ist nur schriftlich bis zum 30.11. des Jahresende möglich. Gezahlte Jahresbeiträge werden nicht zurückerstattet. Der Anspruch auf Zahlung des Jahresbeitrages bleibt dem Verein bei verspäteter Austrittserklärung in voller Höhe erhalten.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden:
1. Wenn es seinen Zahlungsverpflichtungen nicht bis zum 31.3. des Jahres nachgekommen ist.
2. Wenn es die Interessen des Vereins oder sein Ansehen schädigt.
3. Bei gröblichem Verstoß gegen die Zwecke des Vereins, gegen Anordnungen des Vereinsvorstandes, des Tourenführers oder gegen den Vereinsfrieden.
4. Bei gröblichem Verstoß gegen die alpine Kameradschaft und unterlassener Hilfeleistung. Ausgeschlossene Mitglieder werden unter Angabe der Ausschlußgründe dem Deutschen Alpenverein gemeldet.
Der Ausschluß erfolgt durch den Vereinsausschuß in geheimer Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet der erste Vorsitzende endgültig. Der Beschluß ist dem Betroffene mit Einschreibebrief zuzustellen. Gegen den Beschluß kann innerhalb 4 Wochen nach Zustellung Berufung zur nächsten Monatsversammlung eingelegt werden. Hier entscheiden die Mitglieder in geheimer Abstimmung mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Beschluß des Vereinsausschusses genehmigt. Mit dem Austritt oder Ausschluß erlöschen sämtliche Rechte am Verein. Sämtliche Verpflichtungen sind abzulösen. Sämtliches in Händen befindliche Vereinseigentum ist zurückzugeben. Vermögensrechtliche Ansprüche können bei Austritt oder Ausschluß aus dem Verein an diesen nicht geltend gemacht werden. Ausgenommen sind die Beträge, die dem Verein als Darlehen gegeben wurden.
§ 7 – Beiträge
Die Höhe der Beiträge und der Aufnahmegebühr sowie die Art der Zahlung wird jeweils in der Hauptversammlung festgelegt. Ausgetretene Mitglieder müssen bei Wiedereintritt erneut Aufnahmegebühr bezahlen.
§ 8 – Rechte und Pflichten
Alle ordentlichen Mitglieder sind wahlberechtigt. Wählbar in den Vorstand und den Ausschuß sind nur die aktiven Mitglieder mit Volljährigkeit. Alle Mitglieder unterliegen den Satzungen des Vereins und dessen Hüttenordnung.
§ 9 – Vermögen
Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet das Vereinsvermögen. Überschüsse aus Veranstaltungen gehören zum Vereinsvermögen.
§ 10 – Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
1. Der Vorstand
2. Der Vereinsausschuß
3. Die Hauptversammlung
4. Die Monatsversammlung
§ 11 – Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zur Vertretung des Vereins nach außen sind jeweils zwei Vorstandsmitglieder des Vereins gemeinschaftlich befugt. Im Innenverhältnis dürfen der Schatzmeister und der Schriftführer von ihrer Vertretungsbefugnis nur Gebrauch machen, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
§ 12 – Der Ausschuß
Der Vereinsausschuß besteht aus 4 Mitgliedern, die die Vereinsarbeit gemeinschaftlich mit dem Vorstand durchführen. Es werden Sitzungen abgehalten, zu denen alle Ausschuß- und Vorstandsmitglieder eingeladen werden müssen. Zur Entscheidungsfindung ist die Anwesenheit von mindestens 4 Mitgliedern erforderlich, wovon wenigstens 1 Mitglied dem Vorstand angehören muß. Der Ausschuß beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit ist der Antrag bis zur nächsten Sitzung verschoben und wird dann endgültig entschieden. Der 1. Vorsitzende oder ein nicht eingeladenes Ausschuß/Vorstandsmitglied besitzt ein einmaliges Einspruchsrecht bei getroffenen Entscheidungen. Hierauf muß eine zweite Abstimmung erfolgen, deren Ergebnis dann auch für diese Personen bindend ist.
Vereinsmitglieder können an den Sitzungen teilnehmen. Der Vorstand kann ihnen das Wort erteilen.
§ 13 – Wahlen
Die Wahl des Vorstandes und des Vereinsausschusses erfolgt alle zwei Jahre in der Hauptversammlung. In den Vorstand und den Vereinsausschuß können nur aktive Mitglieder gewählt werden, die in der Hauptversammlung anwesend sind oder derer schriftliches Einverständnis bei begründeter Verhinderung vorliegt. Zur Wahl des Vorstandes und des Vereinsausschusses wird ein Wahlausschuß aus 3 Mitgliedern gebildet. Die von der Versammlung bestimmten Mitglieder sollen aufgrund längerer Vereinszugehörigkeit die Belange des Vereins gut kennen. Amtierende Vorstands- und Ausschußmitglieder dürfen dem Wahlausschuß nicht angehören. Der Wahlausschuß bestimmt einen Wahlleiter, einen Wahlschriftführer und einen Beisitzer. Der Wahlleiter übernimmt die Leitung der Hauptversammlung bis zur vollzogenen Neuwahl des Vorstandes und des Vereinsausschusses. Der Wahlschriftführer fertigt das Protokoll der Wahl an, das vom Wahlausschuß zu unterzeichnen ist. Der Beisitzer überwacht die schriftliche Abstimmung und die Auszählung der Stimmzettel. Der Vorstand und der Vereinsausschuß muß mit Stimmzettel in geheimer Wahl gewählt werden. Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit ist eine Stichwahl erforderlich. Ein zwischenzeitliches Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist nur nach Entlastung durch eine Hauptversammlung möglich. Für die restliche Amtszeit ist die Neuwahl des Amtes des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes erforderlich. Scheidet ein Vereinsausschußmitglied vorzeitig aus seinem Amt aus, wird vom übrigen Vereinsausschuß ein Vereinsmitglied kommissarisch bis zur nächsten Hauptversammlung gewählt.
§ 14 – Befugnisse des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Der Schatzmeister verwaltet die Kasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Er nimmt alle Zahlungen für den Verein entgegen und leistet alle Zahlungen für den Verein, bei über 255,65 Euro (vormals DM 500,- (i.W. fünfhundert), jetzt 500 : 1,95583) nur mit Zustimmung des Vorstandes. Der Schriftführer fertigt die zur Erledigung der Beschlüsse des Vereinsausschusses und der Hauptversammlungen notwendigen Schriftstücke an. Er nimmt von jeder Versammlung ein Protokoll auf, in dem insbesondere die Beschlüsse festgelegt sind. Bei Abwesenheit ist ein Vertreter zu benennen.
§ 15 – Versammlungen und Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr beginnt am 1.10. und endet am 30.9. des Jahres. Jährlich findet im letzten Kalendervierteljahr eine Hauptversammlung statt. Der Termin und die Tagesordnung muß 14 Tage vorher (Poststempel) den Mitgliedern schriftlich bekannt gegeben werden. Anträge zur Hauptversammlung müssen schriftlich gestellt werden und 5 Tage vorher (Poststempel) in Händen des 1. Vorsitzenden sein. Regelmäßige Punkte der Beratung und Beschlußfassung in der Hauptversammlung sind:
1. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
2. Protokollverlesung
3. Kassenbericht
4. Revisionsbericht
5. Entlastung des Schatzmeisters
6. Entlastung des Vorstandes
7. Neuwahl des Vorstandes und des Vereinsausschusses (im 2-Jahresturnus)
8. Neuwahl von 2 Kassenrevisoren (im 2-Jahresturnus)
9. Haushaltsvoranschlag mit Festsetzung der Beiträge und Aufnahmegebühren.
Wenn notwendig, kann vom Vorstand oder der Hauptversammlung eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden. Der Termin und die Tagesordnung muß 14 Tage vorher (Poststempel) den Mitgliedern schriftlich bekannt gegeben werden. Beschlüsse über Erwerb und Veräußerung von Vereinsvermögen können nur in einer Hauptversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt werden. Jeden Monat findet eine Monatsversammlung statt, in der für das Vereinsleben wichtige Punkte besprochen werden. An den Monatsversammlungen können Personen, die sich für die Aufnahme in den Verein interessieren, als Gäste teilnehmen.
§ 16 – Kassenrevisoren
Zwei Kassenrevisoren sind Beauftragte der Mitglieder und als solche mit dem Schatzmeister für die Richtigkeit der Kassenführung verantwortlich. Die Revisoren nehmen jährlich zweimal eine unvermutete Kassenrevision vor. Über die erfolgte Revision erstatten sie in der nächsten Monatsversammlung Bericht. Bei der Hauptversammlung schlägt ein Revisor die Entlastung des Schatzmeisters vor. Beanstandungen der Revisoren können sich nur auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen beziehen, nicht auf die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit der vom Vereinsausschuß genehmigten Ausgaben.
§ 17 – Satzungsänderungen können nur in einer Hauptversammlung mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden. Ordentliche Mitglieder des Vereins werden auf Wunsch dem Alpenverein angeschlossen.
§ 18 – Auflösung
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, in der 3/4 aller ordentlichen Mitglieder anwesend sind. Zur Beschlußfassung ist eine 3/4-Mehrheit notwendig.
§ 19 – Schlußbestimmung
Die vorstehende Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Fürstenfeldbruck in Kraft.

Erstfassung vom 1.1.1974
1. Neufassung vom 20.11.1975
2. Neufassung vom 21.11.1989

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